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3 Stimmen aus der EEG Guntramsdorf — Daniel, Ulrich und Andreas erzählen

28.04.2026 · Gerold Babuschik

3 Stimmen aus der EEG Guntramsdorf — Daniel, Ulrich und Andreas erzählen

Zahlen sind gut. Geschichten sind besser. In diesem Beitrag lassen wir drei unserer Mitglieder selbst zu Wort kommen - Daniel, Ulrich und Andreas. Sie decken gemeinsam die drei typischen Rollen einer Energiegemeinschaft ab: Verbraucher, Erzeuger und Prosumer.

Daniel Pressler — Verbraucher

„Seit meinem Beitritt zur EEG Guntramsdorf beziehe ich bereits rund 25 % meines Stroms direkt aus der Gemeinschaft - das hat mir bis jetzt etwa 180 Euro erspart. Mit der neuen Möglichkeit, sowohl an der lokalen als auch an der regionalen Energiegemeinschaft teilzunehmen, wird mein Anteil an regionalem Strom auf ca. 40 % steigen. So spare ich nicht nur Geld, sondern unterstütze aktiv die Energiewende in unserer Region.“

Was wir daraus lernen

Daniel ist ein klassischer Verbraucher ohne eigene PV-Anlage. Seine Zahlen zeigen, was auch andere Mitglieder typisch erreichen:

  • 25 % EEG-Deckungsrate als Ausgangspunkt ist ein realistischer Wert für einen durchschnittlichen Haushalt - im Sommer sogar deutlich höher.
  • Durch die Kombination aus lokaler und regionaler EEG steigt der Anteil regionalen Stroms auf rund 40 %. Diese Verdoppelung ist einer der wichtigsten Gründe, warum wir beide Ebenen anbieten.
  • Die Ersparnis von 180 Euro über einen längeren Zeitraum entspricht ungefähr dem, was wir auch für andere Haushalte mit 3.500-4.500 kWh Jahresverbrauch erwarten.

Ulrich Prangl — Erzeuger

„Als Erzeuger in der EEG Guntramsdorf habe ich bereits knapp 4 MWh Strom für die Gemeinschaft produziert - das sind rund 40 % meiner gesamten Erzeugung. Im Vergleich zum klassischen Stromabnehmer habe ich dadurch etwa 100 Euro mehr verdient. Mit der Erweiterung auf lokale und regionale Teilnahme wird sich meine Abnahmemenge auf ca. 70 % fast verdoppeln - eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.“

Was wir daraus lernen

Ulrich steht stellvertretend für unsere rund 100 Erzeuger. Sein Fall zeigt das Kernproblem klassischer PV-Anlagen: Der Einspeiseüberschuss wird von der OeMAG oder privaten Abnehmern zu einem relativ niedrigen Marktpreis aufgekauft. In der EEG bekommst du deutlich mehr - der konkrete Tarif steht auf unserer Tarifseite.

Besonders interessant: Mit der regionalen Ebene verdoppelt sich der Anteil, der über die EEG verkauft wird. Das bedeutet: mehr regionale Wertschöpfung, weniger Verschwendung über weite Transportwege.

Andreas Sporer — Prosumer

„Als Prosumer decke ich einen Großteil meines Verbrauchs mit meiner eigenen PV-Anlage. In den Randzeiten - morgens und abends - beziehe ich günstigen Strom aus der Energiegemeinschaft. Und wenn meine Anlage zu Spitzenzeiten mehr produziert als ich brauche, wird der Überschuss sinnvoll direkt hier in Guntramsdorf genutzt. So profitieren alle.“

Was wir daraus lernen

Andreas zeigt den wirtschaftlich spannendsten Fall: den Prosumer. Er ist gleichzeitig Verbraucher und Erzeuger - und spielt beide Rollen klug gegeneinander aus:

  • Mittagsüberschuss seiner PV-Anlage wird zum EEG-Preis verkauft (mehr Ertrag als bei der OeMAG).
  • Morgens und abends bezieht er zum EEG-Preis (günstiger als beim Standardanbieter).
  • Sein Eigenverbrauch bleibt natürlich wie bisher kostenlos (direkt aus der Anlage).

Für Prosumer ist die EEG die lohnendste Konstellation - oft 200-400 Euro pro Jahr Gesamtvorteil gegenüber reiner Einspeisung.

Gemeinsamer Nenner: Es funktioniert

Alle drei haben eines gemeinsam: Sie haben einmalig 10-15 Minuten in die Anmeldung investiert - und profitieren jetzt Monat für Monat. Keine monatlichen Aufgaben, keine Kündigungsfristen, keine Vertragsbindung.

Wenn dich die Erfahrungen unserer Mitglieder überzeugt haben, kannst du hier selbst mitmachen.

Du bist bereits Mitglied und möchtest auch deine Geschichte teilen? Schreib uns info@eeg-guntramsdorf.at - Mitgliederstimmen sind das wertvollste, was wir haben.